Welchen Unterschied fühlen Sie, wenn Sie auf einem geteerten Weg und auf einem schmalen steinigen Pfad laufen? Stellen Sie es sich vor.

Genau, auf Teer ist das Gehen einfach, auf dem schmalen Pfad muss man auf den Weg achten. Das ist vergleichbar mit der Routine am Morgen, sie läuft in der Regel einfach ab, unbewusst. Alles läuft glatt. Nur, wenn sich was ändert, wenn der Strom ausgefallen ist, müssen Sie sich was anderes überlegen. Die Routine ist unterbrochen und der Ablauf kommt durcheinander. Routine ist hilfreich und am Beispiel des Körpers notwendig fürs Überleben. Müsste mein Körper jedes Mal von neuem lernen, wie er zu atmen hat, wäre das immens energieraubend. Viel anderes wäre nicht möglich zu tun. Es gibt also viel gutes in Gewohnheiten und Routinen. Und doch gibt es Situationen, an denen ich steckenbleibe.

Wie oft haben Sie etwas Neues begonnen – und der Alltag hat es wieder verschluckt?

Sie wollten endlich Ihre Projektaufgaben strukturieren, bevor Sie loslegen und diese innere Hektik loswerden. Die Aufgaben liegen jetzt in neuen Ordnern, nur arbeiten Sie kaum damit. Sie haben es versucht.

Ein anderes Beispiel: Sie sind bereits seit einem Jahr Teamlead. So recht will es für Sie mit dem regelmäßigen Jour fixe mit Ihren Leuten nicht funktionieren. Sie wollen das Jour fixe endlich so etablieren, dass sich die Menschen in Ihrem Team von Ihnen wahrgenommen genommen fühlen. Aber, die Zeit und Aufgaben funken Ihnen dazwischen.


Denken und handeln sind Gewohnheiten

In stressigen oder anspruchsvollen Situationen greifen wir auf das Vertraute zurück: Obwohl sie vorhatten, das Jour fixe doch einzuhalten. Aber das ist aufwändig, Sie haben jetzt keine Zeit, um etwas zu verändern. Ein neues Projekt muss geplant werden. Den Willen hatten Sie. Mehrfach. Ist Ihnen dieses Muster – in einer anderen Situation – vertraut?


Der Grund, dass wir nur halb vorwärts kommen oder sogar stecken bleiben liegt daran: Für das neue Verhalten gibt es noch keine Blaupause im Kopf. Keine Straße, die Sie einfach nehmen können. Sie müssen sich den Weg erst bahnen – das kostet Kraft, selbst mit dem besten Willen. Sie nehmen immer wieder Anlauf und es funken andere, wichtigere Anlässe dazwischen. Wenn Sie ein Feedback bekommen, können Sie Ihr aktuelles Verhalten vage beschreiben. Die Formulierung, wie das andere Verhalten im Gegensatz zum jetzigen sein soll, dazu haben Sie sich noch nicht genug Gedanken gemacht. Sie richten sich ein und bleiben gezwungenermaßen im Gewohnten.

Was den Unterschied macht?

Sich Bewusstsein zu verschaffen. Über das Jetzt und wie Sie es sich in Zukunft vorstellen. Allerdings wollen Sie keinen großartigen Extraaufwand fahren. Nun ohne wird es nicht gehen, doch mit einer Struktur, die zu Ihnen passt schaffen Sie sich eine neue Verhaltensgewohnheit. Sie schaffen es, zu erkennen, was Sie im alten Verhalten bleiben lässt. Mit der Methode der Transferstärke arbeiten wir am Mindset und stellen einen Werkzeugkasten bereit, der zu Ihnen in dem einen speziellen Anliegen passt. Sie wenden diesen Werkzeugkasten an einem Praxisvorhaben an. Im vollgefüllten Alltag, bleiben Sie sich ihrem Vorhaben bewusst. Etwas neu zu machen, braucht Zeit und Gelegenheit, die gibt es zu genüge im Praxisalltag. Der Turmspringer Patrick Hausding sagte in einem Interview, dass er einen Sprung 17.000 mal trainiert hat und gesprungen ist. Die Sprungbewegungen gingen in sein Gedächtnis über und er sprang die Formation, ohne nachzudenken. Ich nehme dieses Beispiel, weil sie die alte Gewohnheit schon lange leben. Wenn die Gewohnheit gut für sie ist, ok. Wenn Sie sagen, das soll anders werden, arbeiten sie mit der Transferstärke-Methode: Sie werden sich Ihres Verhaltens klar, üben in festen Phasen das neue Verhalten im Alltag, Sie bahnen sich Ihren Weg durch den Dschungel für die neue Blaupause.

Das Sparring mit einem erfahrenen Transferstärke-Coach unterstützt Sie, am roten Faden zu bleiben.

Wo stecken Sie gerade fest – im Dschungel oder schon auf dem Weg?


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